Aktuell 2018/2019

Klassenfahrt Leipzig 2019

Am Samstag, den 15.06. flogen wir, die Klasse 11, mit Frau Reiners und Frau Nikolova nach Leipzig. Alles lief reibungslos, bis auf den Umstand, dass Frau Nikolovas Koffer in Leipzig nicht ankam, sondern wohl versehentlich nach Frankfurt geflogen war… zum Glück wurde er noch in der Nacht ins Hotel nachgeliefert. Mit dem Zug fuhren wir in die Innenstadt von Leipzig und liefen vom Hauptbahnhof zum Hostel. 17 Personen, die 17 große Koffer durch die kleinen Gassen Leipzigs ziehend, ihre Unterkunft suchten. In der Stadt war der Bär los, vermutlich wegen der Bach-Festpiele. Am ersten Abend aßen wir klassisch deutsches Essen in einem Restaurant namens „Thüringer Hof“. Nach dem Essen gab es noch eine besondere Stadtführung. Der Nachtwächter Bremme führte uns durch die Straßen und Passagen der Stadt und erzählte uns von ihrer Geschichte.

Am Sonntag war ein „Tag im Grünen“ eingeplant. Klettern und Picknicken am See war vorgesehen. Jedoch wollte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machen. Es war kalt und es regnete. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof riefen wir auch im Kletterwald an, um zu fragen, ob man den Termin nicht verschieben könne. Dies ging leider nicht, weshalb wir die Zähne zusammenbissen und durch den Regen zum Bahnhof liefen. Zudem waren wir unter Zeitdruck, weshalb Frau Reiners und ich zum Bahnhof rannten, um die Tickets zu besorgen. Obwohl es knapp war, schafften wir es rechtzeitig zur Bahn und fuhren dann nach Beucha. Durch den Regen liefen wir eine halbe Stunde zum Kletterwald. Nass und unmotiviert kamen wir schließlich dort an. Unsere Laune wurde dann beim Klettern besser und mit ihr auch das Wetter, sodass ein paar Schüler am Ende sogar noch im See badeten. Zusammen fuhren wir dann auch wieder nach Leipzig und aßen zu Abend im „Hans im Glück“.

Montags stand eine Kajaktour auf dem Programm. Jedoch merkten wir schnell, dass Kajak fahren nicht so einfach ist. Bei manchen funktionierte alles problemlos, anderen mangelte es an Koordinierung und Kommunikation, einige schlugen sich versehentlich die Paddel gegen den Kopf, manche hatten nicht genug Kraft und andere wiederum meinten, ihr Kajak sei einfach „defekt“. Dennoch schafften wir alle die halbe Runde der Tour. Danach hatte jedes Paar die Wahl, zurückzukehren oder die Runde noch zu beenden. Drei Kajaks fuhren weiter und die restlichen fünf paddelten zurück. Den restlichen Tag haten wir zur freien Verfügung. Abends trafen wir uns zum Abendessen in der Pizzeria „Osteria“.

Am Dienstag fuhren wir mit der S-Bahn nach Halle. Dort besuchten wir mit der deutschen Schule aus Mexiko die Martin-Luther-Universität. In kleinen Gruppen durften wir Veranstaltungen besuchen. Zum Mittagessen aßen wir in der Universitätsmensa. Anschließend gab es noch eine Stadtführung, bevor wir wieder nach Leipzig fuhren. Dort genossen wir dann gemeinsam ein vietnamesisches Abendessen im „Phố Việt“.

Mit einem weiteren Unibesuch begann der Mittwoch, 19.06. Dieses Mal besichtigten wir die Uni vor Ort. Erst gab es eine kurze Informationsveranstaltung, gefolgt von einer Uni-Tour. Die Uni beeindruckte uns alle sehr, vor allem durch ihre offenen, hellen und modernen Räumlichkeiten. Abends aßen wir dann aber wieder zusammen im „Peter Pane“.

Den letzten vollen Tag verbrachten wir in Dresden. Dort besuchten wir die Technische Universität. Ein Student führte uns herum und erklärte uns verschiedene Dinge und beantwortete unsere Fragen. Auch in Dresden aßen wir in der Mensa der Universität. Anschließend besichtigten wir noch ein bisschen Dresden. Wir sahen uns die Frauenkirche und den Zwinger an. Nach einem Kaffee und Stück Kuchen ging es dann zurück nach Leipzig. An unserem letzten gemeinsamen Abend aßen wir im „L’Osteria“.

Am Freitag, den 21.06. war Abreisetag. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Flughafen und flogen erstmal nach Frankfurt. Dort hatten wir einen längeren Zwischenstopp, bevor es weiter nach Sofia ging. Irgendwann trafen die beiden 9. Klassen und die 8. Klasse auch am Frankfurter Flughafen ein und gemeinsam flogen wir alle zurück nach Sofia. Insgesamt war es eine sehr ereignisreiche und lustige Klassenfahrt.

Tara, Kl. 11